In dieser Episode dekonstruiert Laurence Saint-Gilles das ‚Trump-Paradoxon‘. Seit 2025 hat sich die US-Außenpolitik in ein Labyrinth verwandelt, in dem isolationistische Rhetorik einen beispiellosen militärischen Interventionismus maskiert. Wir untersuchen die beunruhigende Übereinstimmung zwischen Trumps Entscheidungen und den Interessen des Kremls. Dabei gehen wir über einfache ‚Marionetten‘-Theorien hinaus, um das Konzept des ‚besonderen vertraulichen Kontakts‘ zu analysieren.

Doch die Realität ist ein erbitterter interner ‚Bürgerkrieg‘ im Weißen Haus: Während pro-russische Fraktionen versuchen, die Ukraine an den Rand zu drängen, beweist der US-Sicherheitsapparat – angeführt von der CIA – eine unerwartete Widerstandsfähigkeit. Es zeigt sich, dass Russland am Ende vielleicht doch nur ein ‚Papiertiger‘ ist. Steht Trump wirklich unter Putins Kontrolle, oder ist er ein Illusionist, der bereit ist, seine Erpresser fallen zu lassen? Laurence Saint-Gilles analysiert, wie Eitelkeit, ‚Kompromat‘ und institutioneller Widerstand die neue Weltordnung formen.