European-Security.com

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Une vision commune qui tienne compte de nos différences d’appréciation

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Le premier est de mettre à la disposition de décideurs tant civils que militaires ou d’experts (analystes, chercheurs, industriels, journalistes spécialisés, notamment) des « textes de référence », des analyses, des études, des articles traitant des enjeux actuels vus sous l’angle de la défense et de la sécurité,. Des textes de qualité qui ne soient pas « saucissonnés »…

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Ostsee: Wo beginnt der Krieg?

Jérôme Denariez untersucht die zunehmenden Spannungen in der Ostsee zwischen Russland und der NATO, die sich in einer hybriden Konfrontation unterhalb der Schwelle eines offenen konventionellen Konflikts äußern. Er hebt hervor, wie schwierig es für die westlichen Demokratien ist, bei Vorfällen wie der Sabotage von Unterseekabeln oder dem Einsatz von Geisterflotten rasch die Verantwortung zuzuweisen, da Moskau bewusst Unsicherheit schürt. Angesichts dieses Klimas der Unsicherheit passen die am stärksten betroffenen Anrainerstaaten dringend ihre Doktrinen der aktiven Verteidigung und ihre Fähigkeiten zur Seeüberwachung an. Die entscheidende Herausforderung liegt nun in der Fähigkeit der europäischen Verbündeten, die Zeit bis zur Analyse und politischen Entscheidung zu verkürzen, um diesen Bedrohungen entgegenzuwirken, bevor sie eskalieren.

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The Baltic: Where Does the War Begin?

Jérôme Denariez examines the escalation of tensions in the Baltic Sea between Russia and NATO, which manifests itself through a hybrid confrontation that falls below the threshold of an open conventional conflict. He highlights the difficulty Western democracies face in quickly attributing responsibility for incidents—such as the sabotage of undersea cables or the use of ghost fleets—due to the uncertainty perpetuated by Moscow. Faced with this climate of insecurity, the coastal countries most at risk are urgently adapting their active defense doctrines and maritime surveillance capabilities. The crucial challenge now lies in the ability of European allies to shorten the time required for analysis and political decision-making in order to counter these threats before they escalate.

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Le Pape a dit, MBS s’est tu

Hedy Belhassine est un homme de culture et de courage. Celui de dire les choses même quand elles fâchent. Ici il compare de manière satirique les visites en France du pape et du prince héritier saoudien MBS. Alors que le souverain pontife est accueilli par le peuple français avec un immense enthousiasme et une vénération spirituelle, l’accueil réservé au monarque autoritaire saoudien semble plutôt mystérieux et motivé par des considérations politiques. Hedy Belhassine oppose l’énorme pouvoir informatif et le rayonnement moral du Vatican à l’attitude matérialiste et belliqueuse du souverain saoudien. Enfin, il regrette que MBS, contrairement au chef de l’Église tant acclamé, n’ait pas proclamé de message d’unité et de paix.

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Baltique : où commence la guerre ?

Les analyses d'European Security examinent la montée des tensions en mer Baltique entre la Russie et l'OTAN, qui s'exprime à travers une confrontation hybride sous le seuil d'un conflit conventionnel ouvert. Jérôme Denariez met en lumière la difficulté pour les démocraties occidentales d'attribuer rapidement la responsabilité d'incidents, tels que le sabotage de câbles sous-marins ou l'utilisation de flottes fantômes, en raison de l'incertitude entretenue par Moscou. Face à ce climat d'insécurité, les pays riverains les plus exposés adaptent en urgence leurs doctrines de défense active et leurs capacités de surveillance maritime. L'enjeu crucial réside désormais dans la capacité des alliés européens à réduire le délai d'analyse et de décision politique pour contrer ces menaces avant qu'elles ne dégénèrent.

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Fac Europam magnam iterum ! (2) DE

Leo XIV. in Metz
Nach einem Pressespiegel zum Besuch des Papstes in Frankreich wollen wir uns nun mit der Europa-Rede befassen, die Papst Leo XIV. am Ende seiner Frankreichreise in Metz gehalten hat. Leo XIV. vertritt eine bestimmte Vision und verfolgt dabei seine eigene Methode: Dazu bedient er sich einer einzigartigen rhetorischen Strategie, die darin besteht, Staatschefs wie Wladimir Putin und Donald Trump zu kritisieren, ohne jemals deren Namen zu nennen. Wir werden versuchen zu entschlüsseln, wie der Papst das Völkerrecht und den Multilateralismus angesichts der zunehmenden weltweiten Barbarei verteidigt. Schließlich ist der Kontrast zwischen den gegensätzlichen Visionen zweier bedeutender amerikanischer Persönlichkeiten – des Oberhaupts der Kirche und des Staatsoberhaupts – auffällig.
Warum gerade diese Methode, und warum gerade jetzt?

Man kann darin eine elementare diplomatische Entscheidung sehen – ein Staatsoberhaupt des Heiligen Stuhls, das weiterhin mit allen sprechen muss, auch mit denen, die es missbilligt, hat kein Interesse daran, Türen zuzuschlagen, indem es seine Zielpersonen namentlich nennt. Doch damit würde man Leo XIV. auf eine reine Vorsichtsmaßnahme reduzieren, während dieses Vorgehen auch eine theologische Kohärenz aufweist: die Tat kritisieren, ohne die Person zu exkommunizieren; die Sünde benennen, ohne den Sünder zu verurteilen; stets eine Tür zur Umkehr offenlassen, statt zum Bruch. Das ist eine alte Tradition der Kirche, die dieser amerikanische Papst offenbar perfekt in seinen Stil integriert hat, wo andere vor ihm manchmal der Schmähung nachgaben.

Allerdings nimmt nicht jeder dies auf die gleiche Weise wahr. Fabienne Keller, Europaabgeordnete der Partei „Renaissance“, begrüßt die Rede, lehnt es jedoch ab, einem Teil davon zu folgen: „Ich glaube nicht, dass wir uns heute in einem [Wettrüsten] befinden. Wir befinden uns vielmehr in einer Aufholphase. […] Europa muss wieder über ausreichende Verteidigungskapazitäten verfügen, um seine Souveränität zu gewährleisten.“ Entgegen der Position des Papstes verteidigt sie zudem die französische nukleare Abschreckung. Das ist eine nützliche Erinnerung: Die Methode von Léon XIV., so geschickt sie auch sein mag, findet nicht unbedingt Zustimmung in der Sache – selbst bei den überzeugtesten Europäern.

Vielleicht gibt es noch eine dritte Lesart, die für seine europäischen Leser unangenehmer ist: Indem er niemanden namentlich nennt, weigert sich der Papst auch, sich zwischen Washington und Moskau zu entscheiden, was nicht dasselbe ist wie sich ein Urteil zu verweigern. Das Recht, auf das er sich beruft, die Lüge, die er anprangert, die Barbarei, die er feststellt: Das sind Kriterien, keine Eigennamen, und vielleicht ist es genau das, was sie auf beide gleichermaßen anwendbar macht, ohne Unterscheidung nach Grad. Eine Lesart, die denjenigen in Europa wenig gefallen wird, die von ihm eine deutlichere Verurteilung des einen gegenüber dem anderen erwarten würden.

Dennoch ist die Botschaft auf beiden Seiten angekommen: ein Weißes Haus, das gegen einen Satz über die Instrumentalisierung Gottes protestiert, ein Kolumnist des „Figaro“, der selbst benennt, was der Papst andeutet. Kurz gesagt: Niemand musste darauf hingewiesen werden, wer das Ziel ist