Das Aufbäumen oder das Nichts: Angesichts des jämmerlichen Schauspiels eines Amerikas, das unter der Knute eines politischen Prahlerhans seine Allianzen für das Kalkül einer Krämerseele verramscht, darf es kein Schweigen geben. Während Washington seine Handlanger nach Moskau entsendet, um eine schändliche Aufteilung Europas abzusegnen, liegt es an Frankreich, diesen Konsens der Feigheit zu brechen. Geschichte wird nicht verhandelt; sie wird geschmiedet.
Nur weil der Verbündete von gestern sich in einen Freibeuter verwandelt, muss der Alte Kontinent noch lange nicht seiner eigenen Vasallisierung zustimmen. Wir lehnen dieses neue „Jalta der Mittelmäßigen“ ab, das die Ukraine den Appetiten des Ostens ausliefern will, um den Komfort des Westens zu sichern, und wir bekräftigen: Die Seele der Völker ist keine Handelsware. Wenn Europa noch Anspruch auf die Geschichte erhebt, muss es aufhören, ein verängstigter Zuschauer zu sein, und endlich zu einer autonomen Festung werden.
Gegenüber dem Zynismus der Makler und der Brutalität der Imperien gibt es nur eine einzige gültige Antwort: den Willen. Kiew möge standhalten, denn seine Grenze ist nun die unsere. Europa möge sich aufrichten, denn niemand wird es gegen seinen Willen retten. Es ist höchste Zeit, die Schausteller auf ihren Platz zu verweisen und Frankreich auf den seinen: den der unermüdlichen Verweigerung der Knechtschaft.






