Die Ontologie der imperialen Lüge : Dieser zweite Teil bietet eine Exegese der russischen Bedrohung, indem er sie als imperiale und existenzielle Pathologie charakterisiert. Die Analyse stützt sich auf die Neulektüre der Intuitionen von Jules Michelet (1854) durch Françoise Thom und bekräftigt, dass Putins Russland ein Wiederaufleben des Regimes von Nikolaus I. ist. Die russische Macht wird somit als die „höchste Lüge“ definiert, eine Kraft, deren Wesen die Fälschung ist und die auf Europa wie „die Cholera“ wirkt, ein pathogener und auflösender Erreger. Die Quelle seziert die Mechanismen der Aggression und zeigt, dass die „drei Lügen“, die gegen Polen eingesetzt wurden, gegen die Ukraine wiederholt werden, um ein moralisches Nichts zu schaffen und den nationalen Geist zu brechen. Das Dokument kommt zu dem Schluss, dass dieser Kampf nicht politisch, sondern metaphysisch ist, wobei der ukrainische Widerstand das einzige Licht ist, das fähig ist, die Ansteckung der russischen Finsternis einzudämmen.






